Es ist ein Rumgeeiere das nicht sein muss: Claudio Pizarro kann sich nicht
entscheiden. Bleibt er in Bremen oder verlässt er Werder? Augenscheinlich ist
Werder nur die B-Lösung für den 33-Jährigen. Zurzeit befindet sich der Peruaner
wohl in Verhandlungen mit potentiellen neuen Vereinen - anders kann man sein
Rumgeeiere nicht deuten. Manager Allofs, der sich bislang ruhig verhielt,
fordert nun vehement eine Entscheidung und somit Planungssicherheit...
Geht er oder bleibt er? Werder Lebensversicherung weiß anscheinend nicht so
recht, was er will. Der FC Schalke soll Interesse haben, der BVB will ihn als
Ersatz für den wechselnden Barrios, Gladbach scheint nicht abgeneigt und der FC
Bayern flirtete zuletzt öffentlich mit dem Peruaner.
Gespräch mit Pizarro
Von jenem FC Bayern würde Allofs zu gerne Nils Petersen für den Neuaufbau im
Sturm verpflichten. Doch dazu benötigt es erst einmal Planungssicherheit. „Wir
müssen jetzt zu einer Entscheidung kommen“, wurde der Manager in der Bild
zitiert. Noch diese Woche soll es ein Treffen mit Pizarro geben, in der
Tacheles geredet werden wird: „Nach diesem Gespräch muss es dann zeitnah zu
einer Entscheidung von Claudio kommen.“
Der Stürmer hält sich weiterhin bedeckt und Allofs gibt zu: „Unsere
Bemühungen im Offensivbereich sind teilweise blockiert“. Vieles deutet
ohnehin auf einen Abgang des Peruaners hin. Möglicherweise will er vor seinem
Karrierende noch einmal wechseln und einen guten Vertrag ergattern. In Bremen
sind die finanziellen Mittel, auch aufgrund der verpassten Europa-Teilnahme,
bescheidener geworden.
Neue frische Gesichter benötigt
Ein Petersen würde dem neuen SV Werder Bremen jedenfalls besser zu Gesicht
stehen. Jung, dynamisch und vor allem hungrig - diese Attribute machten Werder
über Jahre so erfolgreich und attraktiv. Der Mittelstürmer der Bayern, der an
Gomez nicht vorbei kommt, verkörpert genau dieses. Bremen braucht neue und
frische Gesichter. Deshalb täte man gut daran den "Klotz" Pizarro
endlich vom Bein zu bekommen.
